Wachsendes Interesse an der „Praxis der Korruptionsbekämpfung“

IMG_4086cut-red1.2Auch in diesem Jahr blickt das Institut der Korruptionsprävention an der Hochschule Hof auf eine erfolgreiche Veranstaltung zum Thema „Praxis der Korruptionsbekämpfung“ zurück. Die bundesweite Fortbildung verzeichnete zum Vorjahr eine gestiegene Teilnehmerzahlen und ein deutlich gewachsenes Interesses an dem Thema.
Für die Vortragsreihe konnten erneut hochkarätige Experten der Korruptionsbekämpfung und Korruptionsprävention in Praxis und Forschung gewonnen werden. Die Veranstaltung begann nach der Begrüßung bekannter und neuer Gesichter mit einem einleitenden Vortrag von Prof. Carsten Stark zur steigenden Relevanz von organisationaler Integrität in der öffentlichen Verwaltung. Alexander Daniel Balzer lieferte eine Einführung in die Instrumente der Korruptionsprävention und einen praktischen Erfahrungsbericht bei der Umsetzung der Methodik der Schwachstellenanalyse. Nach Prof. Carsten Starks Vortrag über die Risikoanalyse, referierte Klaus Völkel über zwei Praxisbeispiele der Schwachstellenanalyse.

IMG_4283red1.4 Nach einem gemeinsamen Mittagsessen und einem regen Austausch lieferte Hanns-Jörg Bartsch (Antikorruptionsbeauftragter Bad Homburg v. d. Höhe) zum Thema Korruption am Bau und die Möglichkeiten der Rechnungsprüfung den Auftakt zur zweiten Vortragsreihe des Tages. IMG_4340red1.4Danach stellte Prof. Dr. Andreas Gourmelon (FHVR Gelsenkirchen) erste Ergebnisse einer Langzeitstudie zu Integritätstests im öffentlichen Dienst vor. Als Abschluss des offiziellen Programms stellte Dr. Peter Glinder (Antikorruptionsbeauftragter LHS Stuttgart) die Anforderungen an den Antikorruptionsbeauftragten und die Herausforderung einer mögliche Profilbildung da. Den krönenden Abschluss der Fortbildung „Praxis der Korruptionsbekämpfung“ bildete Professor Dr. Hartmut Schweitzers Abendvortrag über Korruption in China.

Wir freuen uns Sie auch das nächste Jahr mit neuen Veranstaltungen, Vorträgen und Workshops begrüßen zu dürfen.

Institut für Informationssysteme Hof - Standort IfKP

Termin für das diesjährige bundesweite Treffen der Anti-Korruptionsbeauftragten

Auch dieses Jahr organisiert das Institut ein bundesweites Treffen der Anti-Korruptionsbeauftragten an der Hochschule Hof. Angesprochen sind alle Beschäftigte im öffentlichen Dienst, die im Rahmen der Personalarbeit, Rechnungsprüfung, Hauptamt oder Rechtsabteilung usw. mit der Aufgabe der Korruptionsprävention betraut sind.

Neben vielen Fachvorträgen und Workshops wird es auch dieses Mal wieder die Gelegenheit zum Meinungsaustausch und Vernetzung geben.

Die Tagung findet am 5. November 2015 an der Hochschule Hof statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird jedoch gebeten.

Bisher stehen folgende Vortragsthemen fest:

– Korruption am Bau. Möglichkeiten der Rechnungsprüfung (Hr. Bartsch, Stadt Bad Homburg);

– Personalauswahlverfahren und Integritätstest (Prof. Dr. Gourmelon, FHVR Gelsenkirchen);

– Hinweisgebersysteme (Prof. Dr. Schweitzer, ehem. Universität Bonn);

– Praxis der Korruptionsprävention: Schwachstellenanalysen (Alexander D. Balzer, iisys);

– Schwachstellenanalyse im Ausländeramt (RD Klaus Völkel, FHVR Bayern)

– Einheitliche Risikoanalysen in Kommunen mittels Befragung (Dominik Bräuer, iisys);

– Organisationale Integrität. Braucht eine Kommune compliance? (Prof. Dr. Stark, Hochschule Hof);

– Der Anti-Korruptionsbeauftragte. (Dr. Glinder, Landeshauptstadt Stuttgart)

 

Die Tagung findet am 5. November zwischen 9:00 und 16:00 Uhr in den Räumen des Institutes für Informationssysteme iisys der Hochschule Hof statt. Das genaue Programm wird an dieser Stelle noch vorgestellt werden.

 

Flyer

Logo Bayerische Akademie für Verwaltungsmanagement

Praxistagung: Korruptionsprävention

Am 12. und 13. Februar findet in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Verwaltungsakademie eine Praxistagung zum Thema „Korruptionsprävention in der öffentlichen Verwaltung“ statt. Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile. Am 12. Februar findet ein Praxisforum mit namhaften Referenten und am 13. Februar ein Seminar /Workshop zur konkreten Anwendung von Risiko- bzw. Schwachstellenanalysen statt.  Die beiden Teile können einzeln oder gemeinsam gebucht werden. Veranstaltungsort ist Augsburg. Nähere Informationen zur Tagung finden sie hier.

Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Bildungswerk e.V. – Berlin vereinbart

Das Institut wird im Rahmen des BMBF Projekts RiKo mit dem Kommunalen Bildungswerk e.V. – Berlin zusammenarbeiten. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Kommunikation zwischen den Kommunen und den Projektpartnern zu verbessern sowie dank der Expertise des Kommunalen Bildungswerk e.V. – Berlin die Aufgaben des Projektes effizienter zu erfüllen.

Fortbildung: Praxis der Korruptionsbekämpfung

Fortbildung für Antikorruptionsbeauftragte in Kommunalverwaltungen

am 06.11.2014 an der Hochschule Hof

Vorwort

Praxis der KorruptionsbekämpfungKorruption ist ein viel diskutiertes Thema. Weniger häufig wird allerdings über Korruptionsprävention und deren Umsetzung in der Praxis gesprochen. Vor diesem Hintergrund wollen wir gemeinsam am 06. November 2014 mit Ihnen und unseren Projektpartnern wissenschaftlich fundierte und für die Praxis anwendbare Lösungsansätze erarbeiten. Zwar verfügen mittlerweile ein Großteil aller Dienst­herren über entsprechende Vorschriften und Dienstanweisungen, doch bleiben diese unter Umständen nur beschriebenes Papier mit geringer präventiver Wirkung. Durch unser vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstütztes Projekt wollen wir gemeinsam mit Ihnen notwendige Fragen zur Korruptionsprävention stellen erörtern.

Weiterlesen

Prüfsoftware

Prüfsoftware: Wirtschaftskriminalität aufdecken

von Uwe Leysieffer

Laut einschlägiger Studien von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sind bereits 61 % aller Großunternehmen (u.a. PWC, Wirtschaftskriminalität 2009, Sicherheitslage in deutschen Großunternehmen) von Wirtschaftskriminalität betroffen. Im Durchschnitt handelt es sich dabei jährlich um 8 Schadenfälle pro Unternehmen. Zumeist sind es Vermögensdelikte, doch auch Know-how-Verluste werden immer kritischer. Im Durchschnitt verursachte jedes aufgedeckte Delikt einen Schaden von knapp 4,3 Millionen Euro. Das hat sich bis heute nicht verbessert. Ganz im Gegenteil. Hier besteht für viele Unternehmen akuter Handlungsbedarf.

Weiterlesen