Kategorie-Archiv: aktuelle Themen

Weiterbildung in Zeiten von Corona

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise müssen viele geplante oder in Angriff genommene Schulungen und Seminare ausfallen. Wir bieten daher die Möglichkeit an, sowohl Inhouse-Schulungen als auch Einzelschulungen online durchzuführen.


Technische Voraussetzungen:
Jeder Teilnehmer benötigt einen stabile Internetverbindung mit eigener E-Mail-Adresse. Selbstverständlich wird noch ein Computer mit Webcam und Mikrophon benötigt, wobei beides in den meisten Laptops bereits integriert ist.
Sie brauchen also keine zusätzliche Installation einer Software!


 Auf diese Weise können je Termin 5 bis 15 Teilnehmer interaktiv und praxiorientiert geschult werden. Die Teilnehmer können sich online mit dem Seminarleiter unterhalten und Fragen konkret klären (keine schriftlichen Chats und keine Videosequenzen). Die Teilnahme ist auch aus dem Homeoffice selbstverständlich möglich.

Wir haben mit diesem online System eine durchaus praktikable Lösung gefunden, welche die gewohnte Praxisorientierung und das bei uns übliche interaktive Eingehen auf die Begebenheiten und Fragen vor Ort ermöglicht. So bleiben die Teilnehmer bei gleichem Wissenstransfer gesund.


Die möglichen Seminare sind:
(1) Sensibilisierungsseminar Korruption im öffentlichen Dienst
(2) Korruptionsprävention für Beschäftigte aus besonders gefährdeten Bereichen
(3) Korruptionsprävention für Führungskräfte
(4) Durchführung von Risiko- und Schwachstellenanalysen.

Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Schreiben Sie einfach eine Mail mit dem Betreff online Schulung an: info@korruptionspraevention.eu

Gerne können Sie sich auch telefonisch an Herrn Morbach unter der 0911-13393513 zwischen 09:00 und 17:00 Uhr wenden.

Pilotprojekt abgeschlossen

Zum Ende des Jahres konnte das Pilotprojekt zur Durchführung von Schwachstellenanalysen in als besonders gefährdet eingestuften Bereichen der Deutschen Bundesbank abgeschlossen werden.

Auf dem Foto (v.l.): Markus Wisckow (Teilprojet IT-Beschaffung), Simon Charisis (Teilprojekt Bau-Vergabe), Yannik Morbach (Koordination), Carsten Stark (Projektleitung).

 

Zertifizierungskurs Antikorruption

Oft werden Kolleginnen und Kollegen mit der Funktion der Anti-Korruptionsarbeit betraut, ohne hinreichend auf diese Tätigkeit vorbereitet zu sein. Auch sind allgemeine Fortbildungen in Sachen Anti-Korruption hier wenig hilfreich, da in der Regel zu unspezifisch und zu allgemein. Aus diesem Grunde hat das Institut für Korruptionsprävention e.V. in Zusammenarbeit mit fünf deutschen Städten und dem Kommunalen Bildungswerk e.V.  in Berlin eine standardisierte und praxisorientierte Weiterbildung für Anti-Korruptionsbeauftragte konzipiert.

Auf dieser Grundlage bietet nun das Kommunale Bildungswerk in Zusammenarbeit mit der Hochschule Hof einen Zertifizierungskurs “Korruptionsprävention” an.

Die Inhalte der Module sind aus einem  BMBF – Projekt zur kommunalen Korruptionsprävention hervorgegangen und eng mit den Städten Stuttgart, Dresden, Bad Homburg, Braunschweig und Hof abgestimmt.

Sie dienen der Vorbereitung und Begleitung von Beschäftigten, die mit der Aufgabe der Antikorruption betraut sind und sich entsprechend praxisorientiert fortbilden wollen.

Modul 1: Sensibilisierung der Beschäftigten in Sachen Korruption.
Modul 2: Durchführung von Risikoanalysen.
Modul 3: Prävention in besonders gefährdeten Arbeitsbereichen (Schwachstellenanalysen und Präventionsinstrumente).
Modul 4: Korruptionsprävention und Mitarbeiterführung. Rechte und Pflichten von Vorgesetzten.
Modul 5: Fallstudie Anti-Korruption

Die Module 1 bis 4 können auch einzeln gebucht werden. Sie werden durch das KBW in Berlin angeboten. Das Modul 5 setzt den Besuch der Module 1-4 voraus und beinhaltet die Prüfung zur Zertifizierung durch die Hochschule.

Der Zertifizierungskurs kann mit 10 ECTS auf den neuen Masterstudiengang “Compliance, IT und Datenschutz (LL.M) an der Hochschule Hof angerechnet werden. Weitere Informationen zum Masterstudiengang finden Sie hier.

 

Save The Date: Jahrestagung des IfKP e.V. 2019: Für Praktiker der Korruptionsbekämpfung.

Die jährliche Tagung des IfKp e.V. findet in 2019 am 11. und 12. Juli an der Hochschule Hof statt.

Auch dieses Jahr wird es interessante Vorträge und Workshops geben. Vor allen Dingen wird aber auch Zeit zum Netzwerken und für den Erfahrungsaustausch unter Praktikern sein.

Das genaue Programm wird an dieser Stelle noch bekannt gegeben. Voranmeldungen sind aber schon jetzt möglich.

Sie wollen derartige Informationen direkt von uns? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter.

Einladung zur Jahrestagung des Institutes am 12. und 13. Juli 2018 an der HföD Bayern in Hof

Das Institut für Korruptionsprävention lädt auch dieses Jahr wieder zu einer Tagung für Praktiker und Interessierte aus der öffentlichen Verwaltung ein.

Themen der vorträge sind u.a.:

Whistle Blowing als Instrument der Korruptionsprävention? (Prof. Dr. Hartmut Schweitzer)

Integritätstests zur Korruptionsprävention im Öffentlichen Dienst  (Prof. Dr. Andreas Gourmelon)

Durchführung einer Risikoanalyse (Yannik Morbach)

Baukorruption (Kay Rothe)

Durchführung Schwachstellenanalyse (Dr. Manuela Bräuer)

Funktion und Aufgaben eines kommunalen Anti-Korruptionsbeauftragten (Uwe Dolata)

Zielgruppe sind wie immer Antikorruptionsbeauftrage und andere Beschäftigte, die im öffentlichen Dienst mit der Anti-Korruptionsarbeit betraut sind.

Neben den Vorträgen und Workshops besteht ausgiebig die Möglichkeit zum Netzwerken. Zudem kann man sich über die Arbeit des Institutes, über den neuen Zertifizierungskurs zum/r  Anti-Korruptionsbeauftragte/n und über den berufsbegleiteten Studiengang Compliance-Management  informieren.

Das genaue Programm und weitere Informationen finden Sie hier:

Tagung_Aktuelle Entwicklungen der Korruptionsprävention.

 

Verbindliche Anmeldung unter: IfKp-Anmeldung

 

Tagungsort:  Tagungsort ist die Hochschule für den Öffentlichen Dienst in Bayern, Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung , Wirthstraße 51 in 95028 Hof.

Kosten:  Wir erheben lediglich einen Unkostenbeitrag von 100,- Euro.         Der Kostenbeitrag beinhaltet Kaffee / Kuchen am ersten und Mittagessen am zweiten Tag, sowie die Teilnahmeunterlagen  (Vortragsmanuskripte und Präsentationen).

Unterbringung: Für die Unterbringung bitten wir die Teilnehmer selbst Sorge zu tragen. Eine Liste von Hotels in der näheren Umgebung   wird nach Anmeldung versendet.

Teilnahmebescheinigungen: Am Ende des zweiten Tages stellt das Institut für Korruptionsprävention e.V. Teilnahmebescheinigungen aus.      Hierfür ist eine verbindliche Anmeldung im Vorfeld notwendig!

Das Institut für Korruptionsprävention e. V. freut sich auf Ihr Kommen!

 

Vorstellung der Projektergebnisse

Ergebnisse zu kommunaler Korruptionsprävention

Berlin. Anfang März präsentierten die Projektmitglieder des Hofer Forschungsprojektes zur kommunalen Korruptionsprävention vor über einhundert Anti-Korruptionsbeauftraten im Berliner Hotel Abakus ihre Ergebnisse.  Das Forscherteam hat in den letzten drei Jahren in intensiver Zusammenarbeit mit Stuttgart, Dresden, Bad Homburg und Braunschweig die Möglichkeiten kommunaler Korruptionsprävention evaluiert. Das Projekt wurde vom BMBF in Höhe von knapp 300.000 € gefördert und war Teil eines größeren Verbundprojektes zum Thema „Risikokommunikation der Korruption (RiKo). Zunächst stellte Ina Hundhammer-Schrögel (IfKp e.V.) den ganzheitlichen Ansatz des Institutes für Korruptionsprävention vor. Ihr Augenmerk lag auf dem Thema der personalen und organisationalen Integrität. Dieser ganzheitliche Ansatz unterscheidet sich deutlich von jenen, die lediglich auf restriktive Maßnahmen setzen. Anschließend stellten Carsten Stark und Alexander Balzer einzelne Ergebnisse der quantitativen Risiko- und qualitativen Schwachstellenanalysen bei den teilnehmenden Kommunen vor. Ihren Ergebnissen zufolge sind klassische Ansätze der Korruptionsprävention wie etwa das Rotations- und Mehraugenprinzip praktisch unwirksam bzw. so gut wie nicht implementiert.

Die Erfahrungsberichte der Anti-Korruptionsbeauftragten aus Bad Homburg, Braunschweig und Stuttgart verdeutlichten, wie wichtig die genaue Analyse von komplexen Verfahrensabläufen für die Kommunen sind. Vor allem eine methodisch fundierte und praktisch machbare Risikoanalyse wurde durchweg als Grundvoraussetzung für die Implementation weiterer präventiver Maßnahmen angesehen. Die Reaktionen auf die Zusammenarbeit mit dem Hofer Forscherteam waren durchweg positiv, so das auch weiterhin eine Kooperation stattfinden wird. Abschließend präsentierte die Hofer Gruppe ein zielgruppen- und tätigkeitsorientiertes Schulungskonzept zur Korruptionsprävention. In dieses Konzept wurden die Ergebnisse der empirischen Analysen implementiert. In vier aufeinander abgestimmten Modulen sollen in Zukunft Antikorruptionsbeauftragte, Vorgesetzte und Beschäftigte in sog. besonders gefährdeten Bereichen unterschiedlich und vor allem wissenschaftlich fundiert geschult werden. Ziel ist es, diese Module für die Zertifizierung kommunaler Anti-Korruptionsbeauftragter zu verwenden und möglichst als Teilmodule eines akademischen Studienganges zu etablieren.

Das Schulungskonzept und die Modulbeschreibungen wurden dann dem Praxispartner des Hofer Forschungsprojektes, dem Kommunalen Bildungswerk (KBW e.V.) in Berlin, zur weiteren Verwendung übergeben. Die wissenschaftlichen Ergebnisse erscheinen beim Springer Gabler Verlag in Heidelberg unter dem Titel „Korruptionsprävention. Klassische und ganzheitliche Ansätze.“

 

Korruptionstagung in Berlin

Abschlussveranstaltung des Teilvorhabens

Am  3. März stellt das  Institut in Zusammenarbeit mit dem KBW im Hotel Abacus in Berlin die Ergebnisse seines aktuellen Forschungsprojektes vor.

Fast drei Jahre haben Mitarbeiter des Institutes zusammen mit den Städten Stuttgart, Dresden, Bad Homburg, Braunschweig und Hof die Praxis kommunaler Korruptionsprävention erforscht.

Zur Ergebnisspräsention sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt über das KBW.

Hier können Sie sich anmelden!

Gefördert wurde das Projekt als Teil des RiKo Verbundes vom BMBF